Auch in diesem Jahr zog es die Mitglieder des Tauchsportclubs Mülheim an der Ruhr wieder in das niederländische Örtchen Ellemeet. Mit viel Vorfreude, bester Laune und Tauchausrüstung im Gepäck begann unsere Antauchfahrt 2025.
Am Freitag reisten alle Teilnehmenden nach und nach an und bezogen unsere neue Unterkunft: das Haus „Distel“. Die Einrichtung unterschied sich nicht groß von der des Vorjahres, sodass wir uns direkt heimisch fühlten. Nachdem die Zimmer bezogen und die Koffer ausgepackt waren, nutzten die ersten Frühankömmlinge das traumhafte Wetter, um die Sonne zu genießen.
Am Abend kamen alle Teilnehmer zu einer kurzen Willkommensbesprechung zusammen, bei der organisatorische Fragen geklärt und der Ablauf für die kommenden Tage besprochen wurde.
Der Samstag begann mit einem reichhaltigen Frühstück, liebevoll vom eingeteilten Küchenteam zubereitet. Anschließend folgte das Briefing mit der Tauchgruppeneinteilung für die anstehenden Tauchgänge. Unser Ziel: der nur wenige Autominuten entfernte Tauchplatz in Den Osse, der sich auch für die kommenden Tage unserer Fahrt als Tauchplatz der Wahl etablierte. Kein Wunder, denn mit Imbiss, Füllstation, Toiletten und abwechslungsreichen Unterwasserlandschaften bietet er ideale Bedingungen für Taucherinnen und Taucher aller Erfahrungsstufen.
Der Andrang an diesem Tag war so groß, dass sogar die angrenzende Wiese als zusätzliche Parkfläche genutzt werden musste. Trotz Regens ließen wir uns nicht die Stimmung verderben: Das Tauchgerät wurde im Nassen zusammengebaut, und der erste Gang über den Deich voller Vorfreude angetreten. Unter Wasser erwarteten uns trotz mäßiger Sicht spannende Begegnungen mit den Unterwasserbewohnern Zeelands. Und als wir wieder auftauchten, zeigte sich sogar schon wieder die Sonne, sodass wir mit neuer Energie auf den zweiten Tauchgang des Tages blickten.
Am Nachmittag stand eine PSG-Einheit für die Jugend auf dem Programm. Gemeinsam wurden Regeln und Verhaltensweisen erarbeitet, die das Miteinander im TSC stärken sollen. Zum Abschluss des Tages wurde bei herrlichem Sonnenschein und bester Stimmung gemeinsam gegrillt.
Am Sonntag starteten wir erneut mit einem stärkenden Frühstück und dem täglichen Briefing. Über Nacht hatte sich jedoch ein kräftiger Nordwestwind entwickelt, der in den oberen Wasserschichten für schlechte Sicht sorgte. Trotzdem machten wir uns, unbeeindruckt vom trüben Wasser, mit Neugier und guter Laune auf den Weg ins Wasser , um die Unterwasserwelt zu erkunden.
Am Nachmittag wartete in der Unterkunft eine Portion Spaghetti Bolognese auf alle hungrigen Rückkehrer, perfekt zur Stärkung vor dem Höhepunkt der Fahrt: der Tauchertaufe. Im feierlichen Rahmen und im Beisein der Tauchergemeinschaft des TSC wurden unseren neuen Vereinsmitgliedern (und auch denen, die im letzten Jahr „übersehen“ wurden) ihre offiziellen Tauchernamen verliehen. Getauft wurden sie von Neptun und Arielle höchstpersönlich, die es sich nicht nehmen ließen, die Täuflinge selbst in Augenschein zu nehmen. Besonders Neptun hatte sich in diesem Jahr besonders herausgeputzt und erstrahlte in einem neuen Licht. Anschließend wurde auf die frisch Getauften mit dem einen oder anderen „Dekobier“ angestoßen.
Die Jugend vertrieb sich die Zeit in den Abendstunden mit mehreren Runden „Werwolf“. Und als ob das nicht genug wäre, feierten wir pünktlich um Mitternacht noch Stefans Geburtstag, stimmgewaltig und mit jeder Menge Geburtstagslieder.
Der Montag zeigte sich dann von seiner besten Seite: Sonne satt, kaum Wind und beste Sicht unter Wasser. Der glasklare Blick wurde zusätzlich von unzähligen Ohrenquallen begleitet, die im Sonnenlicht durch das Wasser tanzten.
Während ein Teil der Gruppe sich in unserer Unterkunft von den Tauchgängen entspannte, unternahm unsere Jugendabteilung einen fröhlichen Ausflug zum Strand. Dort wurde im Sand gespielt, geplanscht und sogar ein Drachen in den Himmel geschickt – Ein rundum gelungener Tag für Groß und Klein.
Am Dienstag hieß es dann: Koffer packen, Unterkunft fegen und Abschied nehmen. Mit vielen neuen Erinnerungen, tollen Tauchgängen und jeder Menge Gemeinschaftsgefühl machten wir uns auf den Rückweg nach Mülheim.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Helferinnen, Helfern und Teilnehmenden für diese großartige Antauchfahrt. Ein besonderer Dank gilt Conny und Stefan für die hervorragende Organisation.
Mit Vorfreude blicken wir schon jetzt auf das Antauchen 2026!



















