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TSC-Taucher befreien die Ruhr von Müll

Im Rahmen der Aktion „Ruhr Cleanup“ haben neun Taucher des TSC unsere schöne Ruhr von viel Müll befreit. Unterstützt von der Mülheimer DLRG, die den Teilnehmern Obdach fürs Umziehen und Transfer mit zwei Booten ermöglichte, legten sie gut 90 Minuten Hand an. Vielen Dank dafür!

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Neben Kleinteilen wie Verpackungen und eine Fernbedienung förderten die Taucher einen Stahlschrank, Autoreifen, einen Campingstuhl und einen Grill zutage. Fazit Uwe Nehrig, 1. Vorsitzender des TSC: „Es hat sich gelohnt und auch echt Spaß gemacht!“

Die DLRG leistete freundliche Unterstützung beim Ruhr Cleanup-Beitrag des TSC: Sie brachte die Taucher mit 2 Booten an ihre Einstiegstellen. Umziehen und duschen waren im DLRG-Heim an der Ruhr möglich - danke!
Dieser wuchtige Stahlschrank lag ebenfalls im Uferbereich der Ruhr - die TSC-ler hievten ihn heraus.

Früh um 9 Uhr fanden sich alle Beteiligten am DLRG-Bootshaus ein. Nach Briefing und Aufrödeln waren die Zweier- bzw. Dreierteams um 10 Uhr im Wasser. Von „Dicken am Damm“ zog sich die Sammelstrecke ruhrabwärts bis fast zur Wehranlage. „Wir waren auf der Ruhrauenseite“, berichtet Uwe Nehrig. „Wir haben uns praktisch von der Ruhr-Strömung entspannt treiben lassen und dabei eingesammelt, was wir an Müll gesehen haben.“

Ja, und das war der Punkt: Mit einer Sichtweite von höchstens 1 Meter hat die Ruhr unsere Aktiven nicht gerade verwöhnt. Dennoch konnten sie Blicke auf die Fauna in der Ruhr erhaschen: Muscheln, Krebse und kleine Fische. Da alle Teams eine Boje dabei hatten, wurden sie von außen hingegen gut gesehen. Sicher ist sicher!

Gesehen hat den TSC auch die WAZ, die die Tauchergrupe in ihrem Bericht erwähnt.

Die Fundstücke mussten dann aus dem Wasser gelegt werden, wo Helfer der Aktion sie einsammelten. „Direkt am Ufer liegen immer dicke Steinbrocken in der Ruhr, die den Bereich befestigen“, so Uwe. „Darüber zu kommen, war manchmal schwer – haben wir aber auch geschafft.“ Eine Erkenntnis reifte schnell: Netze zum Sammeln der Fundsachen unter Wasser wären hilfreich gewesen – eine Idee für die nächste Auflage dieser Reinigungsaktion, die es ganz sicher nächstes Jahr geben wird.

Beste-Laune-Wetter vor dem ungewöhnlichen Ruhr-Tauchgang!
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