„Mega!“ wäre fast ein bisschen untertrieben für dieses Apnoe-Meeting. Am letzten Wochenende im Juni trafen sich an die 150 Apnoe-Begeisterte aus ganz Deutschland am Sundhäuser See in Nordhausen, der mit super Sichtweiten von bis 8 -10 m ideale Voraussetzungen bot.
Vom TSC haben Tommy und ich teilgenommen, primär um unsere Erfahrungen im Freiwasser auszubauen und den GDL „Freediving Outdoor Speciality“ (AK2) im Rahmen des Happenings zu machen.
Nach der Anreise am Vorabend begann unser Kurs am nächsten Morgen bereits um 9:30h mit einem ersten Briefing und der Einteilung der fast 20 Teilnehmer am AK2 in ihre Trainings- und Tauchgruppen. Jede der Gruppen wurde von einem erfahrenen Apnoe-TL angeleitet und bei den Tauchgängen im Freigewässer kompetent begleitet.
Am Freitag stand zunächst das Kennlernen der Tauchpartner und die Eingewöhnung in die Bedingungen im Freigewässer mit Trainingstauchgängen an der Boje im Vordergrund. Das Wetter hatte zunächst noch etwas zu wünschen gelassen, nach der Mittagspause ging es dann aber bei Sonnenschein mit Tieftauchen und der richtigen Sicherung beim Tieftauchen weiter. Zum Ausklang des Tages statteten wir dem Seeungeheuer „Sundi“ noch einen kleinen Besuch ab und hinterließen einen Eintrag in seinem Gästebuch auf 5m Tiefe.
Am Samstagmorgen starteten wir schon früh mit einem Workshop zur Atemtechnik in den Tag. Die eine oder andere Atemübung kannten wir natürlich, dennoch waren wir überrascht, was man in diesem Bereich noch alles machen kann, um sich auf das Apnoe-Tauchen vorzubereiten.
Als nächstes stand dann Streckentauchen und natürlich die richtige Sicherung beim Streckentauchen auf unserem Kursplan. Die Organisatoren des Happenings hatten eine 1-a Infrastruktur mit mehreren Bojen und Maßband an den in 5-m Tiefe aufgespannten Leinen aufgebaut. So konnten wir nach dem Eintauchen weitere Erfahrungen beim Sichern und eigenen Streckentauchen sammeln.
Neben dem Pflichtprogramm konnten wir auch eigene Maximalversuche unter perfekter Sicherung durch unsere TLs unternehmen und später noch die Unterwasserstadt Nordhusia zum Spaß erkunden.
Den Abschluss unseres AK 2 bildeten dann noch ein Freigewässertauchgang am Nachmittag, bei dem wir die Rettung eines bewusstlosen Tauchers aus größerer Tiefe geübt haben.
Unser Fazit: Die Teilnahme am Kurs AK2 ist für alle zu empfehlen, die mehr im Freiwasser machen wollen. Wir nehmen einiges an Erfahrung, Hinweisen und Tipps mit nach Hause. Darüber hinaus bot das Apnoe-Happening auch einen tollen Rahmen, um weitere Aspekte des Freitauchens von Atem- über Druckausgleichstechniken bis hin zu wettkampfähnlichen Trainingsbedingungen kennen zulernen.
Apropos Kennenlernen: Wir haben bei der Party am Samstagabend und beim gemeinsamen Abschiedsfrühstück am Sonntagmorgen einige Kontakte in die Apnoe-Community in unserer näheren Umgebung bekommen. Vermutlich können wir auch darüber weitere Angebote für Apnoe-Interessierte machen. Wer Interesse hat, spricht bitte Tommy oder mich (Bodo) an.
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